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Tag der Zahnfee 

5 Fakten zu Zahnspangen, Behandlungskosten und Co. 

Tag der Zahnfee 

5 Fakten zu Zahnspangen, Behandlungskosten und Co. 

Wir haben den Tag der Zahnfee am 22. August zum Anlass genommen, um das Thema Zahnspangen, Behandlungs- kosten und Co. mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Mit dem Tag der Zahnfee am 22. August wird an ein altes Ritual erinnert: Fällt einem Kind ein Milchzahn aus und legt es diesen unter das Kopfkissen, ersetzt die Zahnfee den Zahn nachts durch eine kleine Überraschung.

Anlass genug, um das Thema Zahnspangen, Behandlungskosten und Co. mal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

 

Fakt 1: Kostenübernahme durch Krankenkassen hängt vom Schweregrad der Zahn-Fehlstellung und vom Alter ab.

Bei Kindern bzw. Patienten bis zum 18. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die kieferorthopädische Behandlung, wenn diese medizinisch notwendig ist und erfolgreich abgeschlossen wurde.
Wann eine medizinische Behandlung notwendig ist, regelt das sogenannte KIG-Bewertungssystem. Die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) unterscheiden zwischen medizinischer Notwendigkeit und ästhetischen Wünschen. Dabei unterteilt dieses Schema Zahnfehlstellungen in die Gruppen eins (leicht) bis fünf (gravierend). Die Krankenkassen zahlen nur für die Behandlung von Fehlstellungen der KIG 3 bis 5.
Aber: Wer komfortablere oder kosmetische Lösungen wünscht, muss aus der eigenen Tasche zuzahlen! Gleiches bei den Schweregraden 1 und 2: da zahlt die Kasse nicht.

Erwachsene erhalten grundsätzliche keine Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen. Kosten werden nur in Ausnahmefällen übernommen, z.B. bei schweren Kieferanomalien, Fehlstellungen in Folge eines Unfalls oder Fehlstellungen, die operativ behandelt werden müssen. 

 

Fakt 2: Einen Teil der Kosten bekommen Eltern erst nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung.

Die Kosten kieferorthopädischer Behandlungen bei Kindern werden zunächst nicht zu 100% von der Krankenkasse übernommen. Als Anreiz sollen Eltern vorerst 20% der Kosten selbst tragen (beim zweiten Kind beträgt der Eigenanteil 10%).


Wird die Behandlung wie vorgesehen erfolgreich durchgeführt und beendet, stellt der Kieferorthopäde eine Abschlussbescheinigung aus. Reicht man diese zusammen mit den Rechnungen ein, erhält man die 20% der Kosten von der Krankenkasse wieder zurück. 

 

Lassen Sie sich die Zahnspange finanzieren

Nicht jeder hat ausreichend Erspartes auf seinem Bankkonto. Daher fragen sich viele Patienten (beziehungsweise Eltern): Wie zahle ich die Behandlung am besten?

Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie sich vor unangenehmen Kosten absichern! 

 

Fakt 3: Zahnspangen können richtig teuer sein.

Sowohl bei festen als auch bei losen Spangen kommen schnell Kosten zwischen 1.500 Euro und 10.000 Euro zusammen.
Die genaue Höhe hängt von individuellen Faktoren ab:
• der verwendeten Zahnspange
• Brackets oder anderen Apparaturen
• Art und Umfang der Fehlstellung
• Behandlungsdauer und -aufwand

Wer eine reguläre festsitzende Spange selbst zahlt, sollte mit 2.500 Euro rechnen, für die durchsichtigen Plastikschienen 3.500 bis 6.000 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen gewähren einen Zuschuss von maximal 4.000 Euro.

 

Fakt 4: Milchzähne brauchen keine Pflege? Stimmt nicht!

Die landläufige Meinung, Milchzähne brauche man nicht zu pflegen, denn „sie fallen ja eh aus“, ist nicht richtig. Eine gute Pflege und Mundgesundheit ist auch bei Milchzähnen wichtig, um die bleibenden Zähne zu schützen!

 

Fakt 5: Kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern sind erst ab einem gewissen Alter sinnvoll.

Der richtige Zeitpunkt für eine Behandlung hängt von der individuellen Entwicklung eines Kindes ab. Generell empfehlen die Ärzte, ab etwa elf Jahren zu beginnen. Dann ist der Zahnwechsel meist abgeschlossen. Vorher ist noch zu viel in Bewegung im Mund. 

 

Sie haben Fragen zur Zahnzusatzversicherung oder zur Finanzierung einer Zahnspange?

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